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Kobani in Kürze:

Vor dem Bürgerkrieg eine florierende Stadt mit 30.000 45.000 Einwohnern, begann das Leiden Kobanis mit dem Aufstand gegen das Assad-Regime in 2012.
Als ein Ergebnis dessen wurde die Wasser- und Energieversorgung nach Kobani bereits damals gekappt.
Der Islamische Staat (IS) begann die Belagerung Kobanis am 15.09.2014: es wurde am 27.01.2015 durch eine Allianz aus Kurdischen Einheiten, Peshmergas aus dem Irak
und US-arabischer militaerischer Luftunterstützung befreit.

Die Bilanz nach den Kämpfen sieht so aus:

80% Kobanis sind zerstört;
3.200 Gebäude sind komplett oder teilweise zerstört;
von 4 Hospitälern sind 2 komplett zerstört und 2 beschädigt;
von 19 Schulen sind 4 komplett zerstört und 15 beschädigt;
2.000 Menschen sollen in Kobani während der Kämpfe gestorben sein, viele sind noch nicht geborgen worden, weil Kapazitäten fehlen und weil Leichen vermint worden sind.
Die verwesenden Körper stellen im beginnenden Frühling ein grosses Problem dar, weil sie Luft und Wasser verseuchen damit Krankheiten hervorrufen können.
Die Generatoren, mit denen Kobani Trinkwasser aus selbstgebauten Brunnen förderte, wurden vom IS gestohlen.
Es gibt derzeit so gut wie kein sauberes Trinkwasser und keine Stromversorgung in Kobani, es gibt auch kaum noch Dieselvorräte für Aggregate bzw. für Fahrzeuge und Baumaschinen, von denen auch die meisten zerstört oder beschädigt sind.
Derzeit sollen ca. 80.000 Menschen (Stand 22.04.2015) in den Ruinen bzw. in den umliegenden Dörfern leben.
Täglich kommen neue Flüchtlinge zurück und wollen in ihre Häuser bzw. das, was davon noch übrig ist.
Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass die Stadt und das Umland voll von Minen, Sprengfallen und Munitionsblindgängern sind. Die Kapazitäten in Kobani reichen bei Weitem nicht aus für eine sichere Munitionsräumung, ja nicht einmal für eine vernünftige Aufklärung der Zivilbevölkerung.
Ein breites Bündnis aus Organisationen, politischen Parteien, Bewegungen und Initiativen wurde gegründet, um die Rehabilitierung Kobanis zu organisieren.
Unser Verein unterstützt die Zivilbevölkerung und die Verwaltung der Zivilgesellschaft bei der Munitionsbeseitigung, bei der Aufklärung der Bevölkerung und beim Wiederaufbau Kobanis.


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